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Fremdwährungen

 

Fremdwährungsdarlehen – Die Alternative für risikobewusste Bauherren

Laut Financial-Times Deutschland wird in Österreich bereits jedes vierte Haus nicht in EURO, sondern über ein Fremdwährungsdarlehen finanziert. Mit den richtigen Voraussetzungen können auch Sie diese Fremdwährungsfinanzierung erhalten.

 
Wie funktioniert eine Finanzierung in Fremdwährung?
 
Bei einem Fremdwährungskredit erhalten Sie Ihren Kredit statt in Euro in einer Fremdwährung, zum Beispiel im Schweizer Franken oder Japanischen Yen, wobei der Kreditbetrag bei der Bank für die Auszahlung sofort in Euro konvertiert wird. Rückgeführt wird der Kredit in jener Währung, in welcher dieser aufgenommen wurde, wofür die erforderlichen Devisen gekauft werden. Damit verbunden sind etwaige Zins- und Kursschwankungen.

Kredite in fremder Währung werden zumeist als "endfällige" Finanzierung angeboten, d.h während der Laufzeit werden an den Darlehensgeber lediglich Zinsen gezahlt. Parallel zu der Fremdwährungsfinanzierung wird ein Tilgungsträger z.B. in Form einer fondsgebundenen Lebensversicherung angespart, dessen Erlös am Ende der Laufzeit zur Kapitalrückzahlung verwendet wird.


Chancen des Fremdwährungsdarlehens
 
Durch die Aufnahme eines Darlehens in fremder Währung z.B. einer Schweizer Hypothek kann sich durch unterschiedliche Kapitalmarktbedingungen ein Zinsvorteil gegenüber einer Kreditaufnahme in EUR ergeben. Eine günstige Wechselkursentwicklung kann den Vorteil zusätzlich vergrößern.


Fremdwährungskredit hat Risiken
 
Sämtliche Zins- und Tilgungsleistungen sind in fremder Währung zu erbringen: Durch ungünstige Wechselkursentwicklungen kann der Zinsvorteil schnell aufgebraucht sein. Es kann sich auch ein beträchtlicher Mehraufwand gegenüber einer Kreditaufnahme in EUR ergeben. Die Zinsen werden bei einem Fremdwährungskredit in der Regel nur für kurze Zeit festgeschrieben. Dadurch können sich die Zinsen während der geplanten Laufzeit erhöhen.

Die kurze Festschreibung erlaubt aber auch das schnelle Wechseln der Darlehens-Währung bei ungünstiger Währungsentwicklung.


Spekulativer Charakter
 
Der wirtschaftliche Erfolg einer Kreditaufnahme in fremder Währung hängt also maßgeblich von der Wechselkursentwicklung ab. Diese Entwicklung ist nicht vorhersehbar. Wird ein Darlehen in fremder Währung aufgenommen, wird auf einen stabilen Wechselkurs oder auf einen Wertverlust der Fremdwährung spekuliert.

Der Darlehensnehmer muss also mit den Vorteilen und Nachteilen der Währungsspekulation leben können, d.h. neben ausreichenden Eigenmitteln müssen nach der Baufinanzierung noch Barmittel vorhanden sein.


Kurssicherung
 
Eine Kurssicherung zur Chancenwahrung/Risikosteuerung ist auf Wunsch des Kunden auf seine Kosten jederzeit möglich.

 
 
Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Verbinden Sie doch Ihren Fremdwährungskredit mit einem aktiven Devisenmanagement.

Für detaillierte Informationen zu sämtlichen Aspekten dieser besonderen Finanzierungsform stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

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